designimdorf

Veröffentlicht am 12. November 2019
KategorieDesign, Einkaufen, Schweiz
StandortBernau

Gutes Design und
solides Handwerk

Von 1993 bis heute hat das Unternehmen seine Design- und Formensprache kaum verändert. „Heute wie damals 1993 steht die Marke
„designimdorf“ für kreatives Design und hochwertigste Qualität. Es ist unglaublich schön zu sehen, dass die Ruhe und Philosophie, die wir immer zeigen wollten, so sehr angenommen und verstanden wird. Es war mit Sicherheit nicht immer leicht, unseren Weg zu gehen, aber wir sind froh, dass wir ihn gegangen sind“, sagt Stefan Spitz, Gründer von „designimdorf“. 

Es wird die nächsten Jahre bei „designimdorf“ nicht nur Neuentwicklungen geben, sondern auch der ein oder andere Entwurf wiederbelebt. Manche Ideen lassen sich auch nun erst realisieren, weil z. B. die moderne LED-Technik bei Lampen ganz neue Möglichkeiten bietet.

„designimdorf“ ist typisch für eine sehr erfolgreiche Schwarzwaldkultur. Benjamin Wolffs und sein Partner Stefan Fehrenbach,
der den Posten des Produkt- und Brandmanagers innehat, sind im „Dorf“ aufgewachsen. Stefan Fehrenbach ist gelernter Schreiner
und hat den Master in Produktdesign. Zusammen prägen Wolffs
und Fehrenbach das Unternehmen heute. Es gibt nun neben Tischen, Bänken und Hockern in bekannter Designqualität auch viele puristische Wohnaccessoires „made in Schwarzwald“, natürlich wunderschön. Ein Bänkchen und mehr, sozusagen ein Multifunktionsmöbel zum Sitzen, Dekorieren und Tragen. Darüber hinaus sind es aber die
vielen kleinen Dinge, mit denen die Firma die Menschen beglückt und die ein Lächeln in das Auge des Betrachters zaubern.

Wolffs und Fehrenbach verbindet die Leidenschaft für die Heimat Schwarzwald und deren Natur, beide sehen die Chance, mit Leidenschaft das zu tun, was sie gerne machen. Wolffs findet: „Wir haben hier alles, was wir brauchen.“ „designimdorf“ bezieht das Holz für seine
Produkte vom heimischen Holzhandel quasi um die Ecke. Die Designs sind auf der ganzen Welt gefragt, Schlüsselbretter sind z. B. der Renner in den USA, Salz- und Pfeffermühlen verkaufen sich gut in Kanada. Schalen und Kerzenständer gefallen in Japan. Über 80 % der Arbeitsschritte werden in Handarbeit im „Dorf“ erledigt. Wenn Wolffs und Fehrenbach eine CNC-Fräse brauchen, findet sich direkt in der Nachbarschaft eine Firma, die das für „designimdorf“ erledigt. 

Benjamin Wolffs lädt spontan in die Wohnung im „Schwarzwaldhaus“ ein. Es gibt frischen Kaffee und warmen Zopf, natürlich serviert auf den puristisch schönen Frühstücksbrettern von „designimdorf“. Die  sind einfach genial, schlicht und praktisch, es muss eben nicht immer Porzellan sein. Der Schwarzwaldhof ist ein Ort, an dem gelebt und gearbeitet wird. Immer wieder kommen Wolffs und Fehrenbach darauf zurück, das alles, was sie neu entwickeln und produzieren, auch eine Seele hat und als Gebrauchsgegenstand funktionieren muss. Man spricht über die kurzen Wege, die „designimdorf“ von der Entwicklung bis zum Versand geht. Auch die Verpackung muss ihren puristischen Ansprüchen entsprechen — ist alles „made in Schwarzwald“. Aus dem 350 Jahre alten Schwarzwaldhaus hinaus in die Welt. 

Text: Claudia Karrer

Fotos: „designimdorf“